100 Jahre Zollbauten an der deutsch-dänischen Grenze | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Wanderausstellung im Infozentrum Wiedingharde in Klanxbüll. Vom 23. Januar bis 20. März 2026. Montags bis freitags von 9 – 13 Uhr, Mittwochnachmittag von 15 – 18 Uhr. Ausstellungseröffnung am Freitag, den 23.1. um 17:30 Uhr. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

100 Jahre Zollbauten an der deutsch-dänischen Grenze

100 Jahre Zollbauten an der deutsch-dänischen Grenze / 100 års bygninger til told og gendarmeri på den dansk-tyske grænse

Der heutige Verlauf der deutsch-dänischen Grenze ist das Ergebnis der Volksabstimmungen im Jahre 1920. Danach mussten die dänischen und deutschen Behörden in kürzester Zeit Grenzbauten errichten – von der Nordseeküste bis zur Flensburger Förde. Zollämter, Kontrollstationen, Abfertigungsanlagen und vor allem Dienstwohnungen für die Grenzbeamten wurden gebraucht. Diese Zollarchitektur war damals völlig neu in einer Gegend, die vorher nie Grenzraum war und sie veränderte das Bild der Landschaft und der Dörfer an der Grenze.

Mit diesen Themen, besonders mit ihrer lokalhistorischen und baukulturellen Bedeutung beiderseits der Grenze, haben sich die Interessengemeinschaft Baupflege Nordfriesland & Dithmarschen e.V., die Kulturstation Zollhäuser in Rodenäs und der Lokalhistorisk Forening for Gl.-Tønder Kommune intensiv befasst und daraus die zweisprachige Ausstellung „100 Jahre Zollbauten an der deutsch-dänische Grenze“ konzipiert. Unterstützung erhielten sie dabei von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus der Grenzregion, die mit ihren Fotos, Plänen und Erinnerungen zur Ausstellung beitrugen. Auch der Bürgerprojektefonds des EU Interreg-Projektes Dänemark-Deutschland förderte die Ausstellung.

Nach Stationen in den Zollhäusern Rodenäs, im Grenzmuseum Renz, im Museum „Mellem Slesvigs Grænser“ und der Stadtbücherei Niebüll, ist die Ausstellung nun vom 23.1. bis 20.3.2026 im Infozentrum Wiedingharde in Klanxbüll zu sehen.